Truthahn- und Hühnereier

27.03.2013 22:15

 

Heute habe ich im Stroh ein seltsames Ei gefunden. Grösser und spitzer als ein Hühnerei und etwas gesprenkelt. Es war das erste Ei meiner Truthenne! 

Wie ich gelesen habe, kann man die Eier der Puten genauso essen wie Hühnereier. Ich probiere es jetzt nicht und warte einmal ob sie in den nächsten Tagen noch mehr legt und dann vielleicht sogar zu brüten anfängt. Brutapperat habe ich schon besorgt, auch einen Aufzuchtkäfig, also das wäre auch eine Möglichkeit.

Man liest ja oft, daß man Hühner und Truthhahnvögel keinenfalls zusammen halten darf. Allerdings kenne ich Züchter, die das ohne Probleme so machen. Ich hoffe auf jeden Fall, daß all meine Tiere gesund bleiben und sich erfolgreich vermehren. Die Gefahr, dass sich ein Raubvogel zum Geflügel traut, ist auch etwas gemindert, da Truthähne doch sehr gross sind und angeblich auch sehr gut sehen können. 

Viele Leute schätzen es sehr, daß meine Hühner artgerecht gehalten werden und nur Biofutter bekommen. Das solche Eier teurer sind als Massenware, auch wenn es sich um Bio Eier handeln sollte, muss allerdings klar sein. 

Ein "Edel Landwirt" aus Oberösterreich verlangt für ein Ei seiner Sulmtaler Hennen 1 Euro. Auch Toni´s Bio Freilandeier kosten so viel. Also so "bunt" treibe ich es nicht, aber ich verlange doch 50 cent pro Ei. Für die Arbeit und Zeit die ich investiere, ist das ein gerechter Preis. Wenn das jemandem zu teuer ist, stört mich das gar nicht. In den letzten Jahren hatte ich immer mehr Nachfrage nach den Eiern meiner glücklichen Hühner, als ich zu verkaufen hatte.

Truthahneier sind im Lebensmittelhandel sehr schwer zu bekommen, allerdings die Cröllwitzer Pute auch. D.h. es ist wahrscheinlich sinnvoller die Eier ausbrüten zu lassen, als sie zu essen. 

 

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