Natural Horsemanship

30.08.2013 22:32

Der partnerschaftliche, freundschaftliche Umgang mit meinen Pferden ist mir sehr wichtig. (Abgesehen von der artgerechte Haltung.)

Schon als Teenager war ich nicht begeistert was ich in "normalen" Reitställen so sah. Traurige Pferde in Boxen eingesperrt, womöglich auch noch in dunklen Innenboxen ohne Ausblick, die wie Sportgeräte abgestellt waren. Oftmals standen die Pferde ohne Einstreu im Stall, "weil sie die auffressen", so die Erklärung der Stallbesitzer. Mit Ausbindern, Schlaufzügeln und all den Dingen, von denen ich bis heute nicht einmal die Namen weiss, mussten die Pferde in der Reithalle schöne Kreise laufen. Sporen und Reitgerte durften auch nicht fehlen.

Die Reitlehrer saßen meistens rauchend herum und brüllten die Anweisungen zu den Schülern. Das war nicht der richtige Platz für mich. 

Ich wollte viel lieber ausreiten, das war für mich eigentlich der einzige Grund mich auf ein Pferd zu setzen. Vom Pferderücken aus Kirschen pflücken oder die Landschaft der Toskana zu bewundern, das machte (und macht noch immer) Sinn in meinen Augen.

 

Die ersten Pferdebücher, die mich wirklich angesprochen haben, waren GaWaNi Pony Boy´s "Horse, Follow Closely..." und Pat Parelli´s "Natural Horse-Man-Ship" . Zum ersten Mal bemerkte ich, dass auch andere Menschen gibt, die ein Pferd als Freund behandeln.

 

 http://www.ponyboy.com

http://www.parellinaturalhorsetraining.com 

 

 

In den letzten Jahren sind noch einige Trainer dazugekommen, die ich sehr schätze. Was alle gemeinsam haben, sie trainieren ihre Pferde nach der Methode des NATURAL HORSE-MAN-SHIP.