Eierrekord am 26.Jänner 2014

27.01.2014 19:12

Heute hatte ich einen Stallrekord!!!! 17 Eier an einem Tag!!!!! So viele Eier hatte ich noch nie, seit ich Hühner habe und das sind immerhin schon 4 1/2 Jahre. Oder sogar länger...?????

Und heute hatte auch meine junge Maranhenne ihre Premiere. Das erste "Schokoei", wie diese dunkelbraunen Eier auch genannt werden, lag im Nest. Das war eine Freude!!!!!!!!!!

 

Endlich hat auch mein Altsteirer Hahn 2 passende Hühner bekommen. Sie waren wirklich schwer zu bekommen. Die 2 Hennen sind zwar noch sehr klein, aber das macht nichts. Die Altsteirerfamilie wohnt jetzt mit den Truthähnen im grossen Stall, da die 15 Hähne ja bereits "ausziehen" mussten.

 

Notgedrungenerweise wurden alle jungen Hähne vorige Woche "abgestochen". Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt, die Streitereien und die Hektik, die die Hähne verbreiten, sind vorbei. 

Ich konnte sofort alle Hähne verkaufen (30€ pro Stück) und jeder war von der guten Qualität des Fleischen und vom exzellenten Geschmack begeistert. Mir, den Hunden und Katzen blieben die Innereien und die Hälse. So ist es als Bauer. Das gute, wertvolle Fleisch wird an zufriedenen Kunden weitergegeben...

Gottseidank mag ich Innereien sehr gerne und die geröstete Leber mit Apfel hat sehr gut geschmeckt. Nicht so begeistert war ich vom ungarischen Hahnhodengulasch. Ja, richtig gelesen: HAHNHODEN! Was es alles so gibt.... Aber man darf nichts wegwerfen!!!!!!!!! Vor allem nicht, wenn es vom Tier kommt und man das Tier selbst aufgezogen hat. 

Das war das erste Mal, dass ich meine eigenen Tiere gegessen habe. Bei den Hähnen habe ich da wohl nicht so ein Problem im Vergleich zum den Lämmern. 

Meine Sulmtaler Hähne dürfen zwischen 7 und 8 Monate leben, langsam wachsen und im Freien herumlaufen. Da ich ein anerkannter Biobetrieb bin, bekommen sie natürlcih auch nur biologisches Mastfutter und Körner.  

 

Leider gibts auch eine traurige Nachricht. Eines der älteren Lämmchen ist mit dem Hinterbein zwischen der Wand und der Heuraufe stecken geblieben und hat sich das Kniegelenk total ausgerenkt. Ich bin natürlich gleich zu meinem Tierarzt gefahren, zu ihm nach Hause, da keine Ordinationszeit war, und habe das verletzte Lamm untersuchen lassen. Es wurde eine Schiene gebastelt und mit dem Gelenk fest einbadagiert. Dann bekam das Lamm noch eine schmerzstillende Injektion und wir fuhren zurück zum Stall. Gottseidank ist das Tier wohlauf, hüpft auf 3 Beinen herum, frisst und trinkt. Ob die Verletzung ganz heilt, weiss im Moment niemand. Auch wenn das Lämmchen in Zukunft humpelt, macht das ja nichts, so lange es keine Schmerzen hat und mit der Herde mitkommt. Ich habe den Eindruck, dass es doch von Tag zu Tag besser wird. 

Ach ja, wir hatten ja noch ein Sorgenkind: Eines der Drillinge lag im Bauch etwas falsch und hatte die untersten Fussgelenke nach hinten gebogen. Das habe ich erst am 2. Tag bemerkt. So konnte das Lämmchen natürlich nicht gehen. Ich habe kleine Schienen aus Küchenrolle gemacht und fest um die Füsschen geklebt. Nach ein paar Tagen konnte das Lamm wieder ordentlich auftreten. 

Ob ich die Drillinge zufüttern muss, weiss ich noch nicht. Die meisten Fachleute meinen schon. Die Trockenmilch steht wohl bereit, einmal habe ich auch eine Flasche gemacht, aber trinken wollte die niemand. 

 

Eierrekord!!!!!!!!!!!

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